
Alle Gilchtatterer kommen erwiesenermassen aus dem Stamm der Klampfizeterer. Diese wiederum leiten sich von der Linie der Träuen her, wie lange bekannt. Darum trinken sie auch so gerne das Wasser, das nach dem Regen von Dräuen herüberschwappt. Diese aber wiederum sind Griesen. Nun muss man den Blick für einen Moment über diese vier herrlichen Geschlechter erheben, und ihn weit schweifen lassen. Die Griesen nämlich lebten schon lange in der Landschaft, die ebenso heisst wie die Menschen, die aufrecht darin stehen. Die Griesen aber sind bekannt für ihre Wanderlust - viele von ihnen findet man noch in fernen Landen, wo sie sich häuslich niedergelassen haben und Griesen-Kolonien bilden. Sie lebten in engem Kontakt und vermischten sich teilweise erst mit Subinern (vor allem), die im Laufe der Zeit immer weiter westwärts zogen, sowie mit Galauen, die zu dieser Zeit in tiefere Lagen umsiedelten, und nicht zu vergessen mit Spickzim. Viele griesische Spickzim und Subiner - deren Anteil unter den heutigen Gilchtatterern überwiegt - bewegten sich erst nach Süden, im späteren Mittelalter aber auch nach Osten, und schliesslich zog ein bedeutender Teil von ihnen, die in der Zwischenzeit eng mit nildauischen Kauni verbandelt waren, nach Nord-West, immer von Dräuen her betrachtet. Hier sei angemerkt, dass weiträumiger Frauenraub bis ins 17. Jahrhundert eine gewisse Rolle gespielt hat. Besonders bedeutsam war ausserdem die Verschmelzung mit den brünnischen Auerzahn, die allmählich in den Griesen aufgingen. Uebrigens sind die Klopfbuschs zusammen mit den Gilchtatterern die grössten Zwilchsteiner. Der Vollständigkeit halber sei angemerkt, dass es abweichende Meinungen zur Herkunft der Gilchtatterer gibt, diese Theorien scheinen aber oftmals recht weit hergeholt.
Die Gilchtatterer gelten als ausdauernd und besonnen, rechtschaffen und als hartnäckig, wenn es um Essensanteile, Alkohol und Lohnvorschuss geht. Kein Gilchtatterer ist bekannt, der je ein Pferd angespuckt oder einen Dachziegel geworfen hätte. Ebenso sind die Gilchtatterer - was man von vielen anderen Geschlechtern leider nicht behaupten kann - keine Hühnersuppenfresser und keine Posträuber. Ihre selbstgezogenen Rüben aber essen sie mit Appetit und freuen sich der Jahresversammlung der ehemaligen Klassensprecher. Aktenkundig (abgesehen vom Geburts- und Todesregister) ist ein waschechter Gilchtatterer bislang nie geworden, und auch fürderhin wird dies edle, reine Blut selber auf seine Hände und Füsse acht geben können.

Urheimat der Gilchtatterer
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